Cremiges Kartoffel-Käse-Gratin mit Raclette & Muskat
Cremiges Kartoffel-Käse-Gratin mit Raclette, Sahne und Muskat: goldbraun überbacken, herzhaft und einfach. So gelingt der Gratin-Klassiker garantiert.
Dieses cremige Kartoffel-Käse-Gratin ist Wohlfühlessen pur: dünn gehobelte Kartoffeln, eine mit Muskat gewürzte Sahne und drei kräftige Käsesorten, die zu einer goldbraunen Kruste verschmelzen. Unter der knusprigen Oberfläche warten weiche, saftige Kartoffelschichten, die förmlich auf der Zunge zergehen.
Das Beste: Du brauchst nur wenige Zutaten und etwas Geduld im Ofen. Raclette und Bergkäse machen das Gratin herzhaft-aromatisch, Parmesan sorgt für den würzigen Abschluss. Perfekt als sättigendes Hauptgericht oder als Beilage zu Fleisch und Salat.
Zutaten für 4 Portionen
- 1 kg festkochende Kartoffeln
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Butter (für die Form)
Für den Guss
- 300 ml Sahne
- 200 ml Milch
- 1 TL Salz
- ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- ¼ TL frisch geriebene Muskatnuss
Käse
- 150 g Raclettekäse, gerieben
- 100 g Bergkäse, gerieben
- 50 g Parmesan, gerieben
Zubereitung
- 1
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit Butter einfetten und mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben.
- 2
Kartoffeln schälen und mit dem Hobel oder einer Mandoline in etwa 2–3 mm dünne Scheiben schneiden.
- 3
Sahne und Milch in einem Topf kurz erwärmen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nicht kochen lassen.
- 4
Raclettekäse und Bergkäse mischen. Die Kartoffelscheiben schuppenartig in die Form schichten, dabei jede Lage leicht salzen und mit etwas Käsemischung bestreuen.
- 5
Den warmen Sahne-Milch-Guss gleichmäßig über die Kartoffeln gießen, bis sie fast bedeckt sind. Restlichen Käse und den Parmesan darüber verteilen.
- 6
Im Ofen 50–60 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich sind und die Oberfläche goldbraun ist. Ist die Garprobe mit dem Messer leicht, ist das Gratin fertig.
- 7
Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen, damit der Guss leicht andickt und sich besser portionieren lässt.
Tipps vom Profi
- Festkochende Kartoffeln behalten beim Backen die Form und werden trotzdem cremig – mehlige Sorten zerfallen schnell.
- Wird die Oberfläche zu dunkel, bevor die Kartoffeln gar sind, einfach locker mit Alufolie abdecken.
- Die Garprobe mit einem spitzen Messer machen: Gleitet es ohne Widerstand durch alle Schichten, ist das Gratin durch.
- Für extra Würze eine Prise Cayennepfeffer oder frischen Thymian unter den Guss mischen.
Nährwerte pro Portion
Häufige Fragen
Welche Kartoffeln eignen sich am besten für Kartoffel-Käse-Gratin?
Am besten festkochende Kartoffeln, da sie beim Backen ihre Form behalten und nicht zerfallen. Vorwiegend festkochende Sorten gehen zur Not auch, mehligkochende werden dagegen matschig.
Warum wird mein Kartoffelgratin wässrig?
Meist liegt es an zu viel Flüssigkeit oder zu kurzem Backen. Erwärme den Guss vor, bedecke die Kartoffeln nur bis fast zur Oberkante und lass das Gratin nach dem Backen 10 Minuten ruhen, damit die Sahne andickt.
Kann ich das Gratin vorbereiten?
Ja. Du kannst das Gratin komplett schichten und abgedeckt bis zu einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Backen etwa 15 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen und wie im Rezept backen.
Welcher Käse eignet sich für ein cremiges Käse-Gratin?
Gut schmelzende Käse wie Raclette, Bergkäse, Gruyère oder Emmentaler sorgen für Cremigkeit, während etwas Parmesan für eine würzige, goldbraune Kruste sorgt.
Kann ich das Gratin einfrieren?
Ja, gebackenes Kartoffel-Käse-Gratin lässt sich portionsweise einfrieren. Durch die Sahne kann die Konsistenz nach dem Auftauen etwas körniger werden – im Ofen aufgewärmt schmeckt es aber weiterhin gut.