Saftiges Rib-Eye-Steak mit Kräuterbutter aus der Pfanne
Saftiges Rib-Eye-Steak aus der Pfanne: mit der richtigen Kerntemperatur, brauner Butter und selbst gemachter Kräuterbutter gelingt das Steak garantiert perfekt.
Ein wirklich saftiges Rib-Eye-Steak braucht keine Geheimzutat – nur eine sehr heiße Pfanne, das richtige Timing und ein bisschen Butter. Das Rib-Eye ist dank seiner feinen Fettmarmorierung das aromatischste Steakstück überhaupt und verzeiht kleine Fehler eher als ein mageres Filet. Mit dieser Anleitung gelingt dir eine kräftige Kruste und ein rosa-saftiger Kern.
Der Trick liegt im Arrosieren mit brauner Butter, Knoblauch und Thymian und in der Kontrolle der Kerntemperatur. Dazu kommt eine selbst gemachte Kräuterbutter, die auf dem heißen Fleisch schmilzt und alles zusammenbindet. So brätst du dein Rib-Eye-Steak wie im Steakhaus – nur besser, weil frisch auf dem Teller.
Zutaten für 2 Portionen
Für die Steaks
- 2 Rib-Eye-Steaks à ca. 300 g (3 cm dick)
- 2 EL neutrales Öl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 3 EL Butter
- 2 Knoblauchzehen, angedrückt
- 3 Zweige Thymian
- 1 Zweig Rosmarin
- Grobes Meersalz
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für die Kräuterbutter
- 100 g weiche Butter
- 1 Handvoll Petersilie, fein gehackt
- 1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
- 1 TL Zitronensaft
- 1/2 TL Salz
- Etwas frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
- 1
Für die Kräuterbutter die weiche Butter mit Petersilie, Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren. Auf Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und im Kühlschrank fest werden lassen.
- 2
Die Steaks etwa 45 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen. Rundum trockentupfen – das ist der Schlüssel für eine schöne Kruste.
- 3
Eine schwere Pfanne (am besten Gusseisen) bei starker Hitze richtig heiß werden lassen. Öl hineingeben, bis es leicht zu schlieren beginnt.
- 4
Die Steaks salzen und in die heiße Pfanne legen. Je nach Dicke 2–3 Minuten pro Seite scharf anbraten, ohne sie zu bewegen, bis sich eine kräftige braune Kruste bildet.
- 5
Hitze reduzieren, Butter, angedrückten Knoblauch, Thymian und Rosmarin zugeben. Die schäumende Butter mit einem Löffel immer wieder über die Steaks gießen (arrosieren) – etwa 1–2 Minuten.
- 6
Die Kerntemperatur prüfen: 52 °C für rare, 54–56 °C für medium rare, 60 °C für medium. Steaks aus der Pfanne nehmen.
- 7
Die Steaks in Alufolie locker einschlagen und 5 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft verteilt.
- 8
Steaks mit einer Scheibe Kräuterbutter belegen, mit Pfeffer und etwas Meersalz bestreuen und servieren.
Tipps vom Profi
- Ein Fleischthermometer ist die sicherste Methode für den perfekten Garpunkt – Augenmaß täuscht schnell.
- Salze das Steak entweder direkt vor dem Braten oder mindestens 40 Minuten vorher, nie in der Zwischenzeit.
- Schneide das Steak nach dem Ruhen immer gegen die Faser, dann wird es besonders zart.
- Die Kräuterbutter lässt sich super vorbereiten und portionsweise einfrieren.
Nährwerte pro Portion
Häufige Fragen
Welche Kerntemperatur hat ein saftiges Rib-Eye-Steak?
Für medium rare liegt die ideale Kerntemperatur bei 54–56 °C, für rare bei 52 °C und für medium bei 60 °C. Miss am dicksten Punkt des Steaks mit einem Fleischthermometer.
Warum muss ein Steak vor dem Braten Zimmertemperatur haben?
Ein zimmerwarmes Steak gart gleichmäßiger und schneller. Kommt es kalt aus dem Kühlschrank in die Pfanne, bleibt der Kern roh, während die Außenseite schon übergart. Nimm es 45 Minuten vorher heraus.
Warum sollte man ein Steak nach dem Braten ruhen lassen?
Beim Ruhen verteilt sich der durch die Hitze nach innen gedrängte Fleischsaft wieder gleichmäßig. So bleibt das Steak beim Anschneiden saftig statt auszulaufen. 5 Minuten locker in Alufolie reichen.
Was bedeutet Arrosieren beim Steak?
Arrosieren heißt, das Steak in der Pfanne mit schäumender Butter zu übergießen, während Knoblauch und Kräuter darin ziehen. Das gibt zusätzliches Aroma und eine glänzende, gleichmäßig gebräunte Oberfläche.
Welche Beilagen passen zum Rib-Eye-Steak?
Klassisch passen Ofenkartoffeln, Pommes frites, gegrillter Spargel, Rosmarinkartoffeln oder ein knackiger Blattsalat. Auch Pfannengemüse oder ein Kartoffelgratin harmonieren gut mit dem kräftigen Fleisch.